Othell@
von Brent S. Lichterloh (nach Shakespeares Othello)


Hatte der EuGH doch Unrecht? Ist die Gesellschaftsform der Tüpfelhyänen wirklich besser? Wird Stephano di Ewaldo Rache nehmen? Wozu ist die Nacht eigentlich da? Fragen, die sich (fast) jeder stellt. Deshalb hat sich das theater puta madre wieder einer Shakespeareadaption angenommen. Gespielt wird die Tragödie um die afrikanische Generalin Othella, die als kriegswichtige Person im Venedig der 20er Jahre geduldet, in die Schlacht nach Zypern aufbricht. Othella hat drei Fehler begangen: Zunächst hat sie den weißen Schönling Desdemono geheiratet, auf den die einflußreiche Roderiga ein Auge geworfen hat. Dann hat sie Fähnrich Iaga bei einer Beförderung übergangen, was diese gar nicht so toll findet. Letztendlich unterschätzt sie, zu welch grotesken Formen der Bosheit ihre Mitmenschen in der Lage sind. Iaga spinnt ein Netz der Intrigen aus welchem ein Entkommen unmöglich erscheint...

Regie: Jan Dirk Roggenkamp
Assistenz: Stephanie Lehmann
Musik: Thomas Siegler, Jörg Tannenberg, Veikko Geyer
Lichtdesign: Kristina Bachert

es spielen: Marie Botzem, Maren Schmidt, Nicolas Hausseguy, Katrin Scholtissek, Tim Coprian, Stephanie Lehmann, Michelle Stieber, Jan Schönberg, Ingo Langberg, Robert Scherzer, Jan Roggenkamp

Aufführungen:
zum letzten Mal am 2. Februar 2001 in der Studiobühne der HU Berlin, Sophienstraße

 

Textauszug


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